SS-Unterscharführer Fritz Eckstein

Geboren:
27. Januar 1923

Auszeichnung:
Eisernes Kreuz II: 1. November 1941
Eisernes Kreuz I: 8. August 1944
Ritterkreuz: 18. November 1944
Ostmedaille: ?? ?? ??
Verw.Abzeichen Schwarz: ?? ?? ??
Inf.Sturmabzeichen Bronze: ?? ?? ??

Beförderung:
SS-Sturmann: 1. August 1940
SS-Rottenführer: 1. Juni 1942
SS-Unterscharführer: 1. November 1944

Verstorben:
4. April 1979


Fritz Eckstein stammt aus Württemberg. Er wurde am 27. Januar 1923 als erste Sohn des Kaufmannes Adolf Eckstein in Schwaikheim, Kreis Waiblingen, geboren. In seinem Geburtsort besuchte er bis zu seinem 14 Lebensjahre die Volksschule und anschliessend eine Handelsschule in Stuttgart. Bei einer Eisengrosshandlung trat er am 1. Oktober 1938 in eine kaufmännische Lehre ein. Eckstein schloss sich als Zehnjähriger am 1. Mai 1933 der Hitlerjugend an. In ihr tat er Dienst bis zu seiner Einberufung zur Waffen-SS (SS/VT)1.

Nach seiner Bewerbung als Freiwilliger für den Dienst in der Waffen-SS in Frühjahr 1940 wurde er am 6. Juni 1940 einberufen. Er kam zur damaligen SS-Verfüngstruppe und erhielt bei einer Ersatz Einheit seine militärische Ausbildung. Über das SS-Regiment "Der Führer" kam er zur Leibstandtarte SS "Adolf Hitler". Eckstein wurde im Osten verwundet (Steckschuss rechte Wange, Erfierung bisher Füsse) und erhielt das Verwundetenabzeichen. Während dieser Zeit wurde er am 1. August 1940 zum SS-Sturmann, am 1. Juni 1942 zum SS-Rottenführer befördert2. Als Rottenführer tat er Dienst in der "Prinz Kompanie" (1./SS-Pz.Jgr.Abt. 1 LAH) und kam im April 1944 von hier zur 1./SS-Pz.Jgr.Abt. 12 "Hitlerjugend".

SS-Rottenführer Eckstein wurde am 8.8.44 das E.K. I. für seine hervorragende Tapferkeit bei dem Angriff auf einen feindlichen Panzer Verband bei St. Aigan verliehen, wo er allein acht feindliche Panzerkampfwagen vernichtete3.

Am Morgen des 8.9.44 waren feindliche Panzerkampfwagen durch stützpunktartige HKL bei Soignolles in den Rücken der Kampfgruppe Waldmüller eingedrungen und beherrschten von der Höhe 111 alle Nachschubwege.
Ein Panzerjäger 39 mit SS-Rottenführer Eckstein als Richtschütze nahm den Kampf mit den zahlenmässig überlegenen Panzern des Feindes auf. Trotz schwierigster Umstände schoss SS-Rttf Eckstein innerhalb kurzer Zeit neun englische Panzerkampfwagen ab. Dadurch war es möglich, dass der Nachschubverkehr für die Kampfgruppe wieder durchgeführt werden konnte.
Als in der Abenddämmerung ein feindlicher Panzerverband überraschend in die sich absetzende Kampfgruppe stiess, vernichtete Eckstein vier von den angreifenden panzern. Die Kampfgruppe konnte ohne Ausfälle die Absetzbewegungen durchführen.
Der SS-Rottenführer Eckstein schoss somit an diesem Tage allein 13 feindliche Kampfwagen ab, innerhalb von 5 Tagen erhöhte er die Abschußzahl auf 26 englische panzerkampfwagen4.

Fritz Eckstein wurde am 1. November 1944 zum SS-Unterscharführer befördert.



1. Lebenslauf des SS-Rottenführers Fritz Eckstein. Zurück

2. Lebenslauf des SS-Rottenführers Fritz Eckstein. Zurück

3. Vorschlag Nr.4059 für die Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes. Zurück

4. Vorschlag Nr.4059 für die Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes. Zurück


Persona

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